Wenn Tanken zur Belastung wird: Warum steigende Spritpreise besonders unsere Seniorinnen und Senioren treffen - Thema der Woche
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeigt deutlich, wie stark Kriege und internationale Krisen nicht nur unsägliches Leiden und Leid in den betroffenen Regionen bringen.
Er belegt auch, wie sie unseren Alltag beeinflussen können. Besonders spürbar ist das bei den Spritpreisen: Seit Beginn der militärischen Auseinandersetzungen sind die Preise für Benzin und Diesel in Österreich massiv gestiegen.
Mobilität im Alter sichern
Diese Entwicklung belastet uns alle, trifft jedoch Pensionistinnen und Pensionisten besonders hart. Die Erhaltung der Mobilität ist gerade für sie unverzichtbar.
Besonders im ländlichen Raum sind viele Seniorinnen und Senioren auch mangels öffentlicher Verkehrsmittel auf das Auto angewiesen. Es ist oft die einzige Möglichkeit, den Alltag autark zu bewältigen. Davon abhängig ist die medizinische Versorgung ebenso wie die Nahversorgung. Da es oft keine Greißler im Dorf gibt, müssen Einkäufe in weit entfernten Supermärkten erledigt werden. Es geht aber nicht nur um Essenzielles zum Leben, sondern auch um Bedürfnisse für die Seele. Für Ältere, die allein leben, sind Treffen - etwa zu einem Kaffee, um sich auszutauschen – ein wichtiges Mittel gegen Einsamkeit.
Entlastung dringend notwendig
Umso wichtiger ist es, dass bei Verteuerung gegengesteuert wird. Zu den höheren Spritpreisen kommt, dass höhere Transportkosten auch die Preise für Lebensmittel und andere Güter in die Höhe treiben. Dabei sind diese schon seit Langem sehr hoch.
Es ist daher ein richtiger und notwendiger Schritt, dass die österreichische Bundesregierung Maßnahmen setzt, um die Bürgerinnen und Bürger finanziell zu entlasten. Geplant ist unter anderem eine Senkung der Abgaben, wodurch der Spritpreis um rund 10 Cent pro Liter reduziert werden soll. ÖVP, SPÖ und NEOS brauchen dazu eine Zweidrittelmehrheit im Nationalrat.
Wesentlich ist, dass die Sorgen und Probleme der Bevölkerung ernst genommen werden - und daran gearbeitet wird, trotz Budgetnöten die finanzielle Belastung zu verringern. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen ist Unterstützung für jene nötig, die besonders betroffen sind.
Wir werden uns auch weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Interessen der Pensionistinnen und Pensionisten im Mittelpunkt stehen und notwendige Entlastungen rasch umgesetzt werden.
Ihre Ingrid Korosec


